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Basenfasten

Basenfasten

Was bedeutet Fasten?

Fasten ist ein zeitlich begrenzter, freiwilliger Verzicht auf feste Nahrung. Es ist die intensivste Form der inneren Reinigung, Entsäuerung und Entschlackung. Fasten ist ein bewährtes Naturheilverfahren, das schon unsere Vorfahren mit bestem Erfolg für ihre Gesundheit einsetzten. Mit dem Verzicht auf das Essen kann sich der Organismus auf die Genesung konzentrieren, der Körper entschlackt, reinigt und regeneriert sich.

Wer kann Fasten?

Fasten ist für alle Menschen geeignet, die sich gesund und fit fühlen und die Möglichkeit haben, sich etwas Ruhe vom stressigen Alltag zu gönnen. Die innere Einstellung zum Fasten spielt auch eine wichtige Rolle. Jeder der vorhat zu fasten, sollte sich die Frage stellen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist und was man mit dem Fasten erreichen möchte. Fasten kann man zu Hause in Eigenregie oder indem man sich einer Fastengruppe anschließt. Die Fastenkur empfiehlt sich für eine Dauer von 12 Tagen. Heilfasten wird auch in speziellen Fastenkliniken unter professioneller Anleitung angeboten.

Vor- und Nachbereitung des Fastens

Fasten gut vorbereitet beginnen

Um Körper und Geist möglichst wenig zu belasten, lohnt es sich, sich umfassend auf das Fasten vorzubereiten. Dazu dienen die Vorbereitungstage mit einer leichten und wenig belastenden Ernährung. Die Speisen sollten vornehmlich viel Gemüse, Vollkornprodukte und Obst enthalten. Dazu wird reichlich stilles Wasser und Kräutertee getrunken. Kaffee, Alkohol, Nikotin und Süßigkeiten werden in diesen Tagen entsagt. Durch die basische Körperpflege können die Haut und die Schleimhäute als Ausscheidungsorgane genutzt werden. Je besser die Vorbereitung des Fastens, desto effektiver ist die folgende Kur.

Richtige Nachbereitung zahlt sich aus

Die Kalorienzufuhr wird an den ersten drei Aufbautagen nach dem Fasten langsam gesteigert, damit sich der Körper behutsam wieder an feste Nahrung gewöhnen kann. Es sollte einfache Kost, in kleinen Portionen bevorzugt werden. Dabei ist langsames Essen und gründliches Kauen sehr wichtig, um die Verdauungssäfte wieder in den Fluss zu bringen. Idealerweise unterstützen die basische Körperpflege und der schlackenlösende Tee während der Aufbautage die Entsäuerung des Körpers.

Fasten nach Dr.h.c. Peter Jentschura

Fasten nach Dr.h.c. Peter Jentschura erfolgt unter der Berücksichtigung des von ihm erforschten "Dreisprungs der Entschlackung". Diese Fastenkur ist auf unsere übersäuerte, entmineralisierte und verschlackte Gesellschaft ausgerichtet. Individuell werden nur so viele Schlacken gelöst, wie anschließend neutralisiert und ausgeschieden werden können. Dieses Fasten ist insofern keine Nulldiät. Zusätzlich zu einem schlackenlösenden Kräutertee werden dem Körper gezielt pflanzliche Vitalstoffe zugeführt. Außerdem wird mit basischer Körperpflege eine weitere Entsäuerungsmöglichkeit über die Haut geschaffen. Diese drei Elemente nehmen einen großen Stellenwert beim Fasten nach Jentschura ein.

Fastenelemente nach Jentschura

Das Herz der Fastenkur ist der "Dreisprung der Entschlackung":
Schlackenlösen mit 7x7 Kräutertee.
Neutralisieren der gelösten Säuren und Gifte mit basenbildenden Vitalstoffen aus einem hochwertigen Pflanzengranulat (Wurzelkraft).
Ausscheiden der Säuren und Gifte insbesondere über Haut und Schleimhäute mit Hilfe basischer Körperpflege.

Kräutertee und stilles Wasser

Es wird ein spezieller Kräutertee mit 49 ausgesuchten Kräutern und stilles, mineralstoffarmes Wasser getrunken. Auf diese Weise kann der Organismus gründlich gereinigt werden und die Schlackenlösung zielgerichtet und intensiv erfolgen. An den reinen Fastentagen werden etwa drei bis fünf Liter Flüssigkeit zugeführt. Kräutertee und Wasser wird im Verhältnis 1:2 empfohlen.

Basenbildendes Pflanzengranulat

Ein spezielles Pflanzengranulat versorgt den Organismus mit allen zur Säureneutralisierung erforderlichen Mineralstoffen aus 100 Pflanzen.

Gemüsebrühe

Selbst gekochte Gemüsebrühe, zur Versorgung mit wertvollen basenbildenden Vitalstoffen, kann während der gesamten Fastenkur den ganzen Tag über getrunken werden.

Ausscheidungsorgane optimal fördern

Ein ganz besonderer Focus in der Jentschura Fastenkur liegt auf der Optimierung der Funktion unserer Ausscheidungsorgane, der Nieren, des Darms, der Haut sowie der Leber und Lunge.

Die Nieren

Zur Unterstützung der Nierenfunktion und zur besseren Ausscheidung von Säuren und Giften, sollte beim Fasten neben basischen Bädern auch ausreichend Flüssigkeit, sowie basenbildende Vitalstoffe aus dem Pflanzengranulat und der Gemüsebrühe zugeführt werden. Daneben werden basische Nierenwickel empfohlen.

Der Darm

Der erste Schritt in das Fasten ist die Darmreinigung. Mit ihr schaltet der Körper von Aufnahme auf Ausscheidung um. Eine Darmreinigung wird mit der sanften Methode, des basischen Einlaufs durchgeführt. Während des Fastens sollte mit Hilfe dieses Einlaufs alle zwei Tage der Darm gereinigt werden, damit die Gifte ausgeschieden werden können.

Haut und Schleimhäute

Zur Unterstützung der sinnvollen Ausscheidungen und zur Vorbeugung von Hautproblemen empfiehlt sich die intensive basische Körperpflege.

Die Leber

Der Unterstützung der Leber dienen die zahlreichen Vitalstoffe aus dem Pflanzengranulat. Ergänzend ist ein täglicher basischer Wickel sehr hilfreich, um die Leber zu entlasten.

Die Lunge

Die Ausscheidungsfunktion der Lunge kann über regelmäßige Bewegung und vertiefte Atmung an der frischen Luft gefördert werden. Das Schlafen empfiehlt sich in gut gelüfteten Räumen oder bei offenem Fenster.

Alle basischen Anwendungen werden immer mindestens 30-45 Minuten durchgeführt, damit der Ausscheidungsprozess richtig in Gang kommt.

Bewegung

Durch körperliche Aktivität werden die Durchblutung, der Lymphfluß, der Stoffwechsel und sämtliche Organe in ihren Funktionen angeregt. So werden die Versorgung und Regeneration, als auch die Entsäuerung und Entschlackung des Organismus beschleunigt.

Bürstungen

Für einen guten Start in den Fastenmorgen werden vitalisierende Trockenbürstungen empfohlen - die bringen dann auch gleich den Kreislauf in Schwung.

Entspannung

Mit dem Wechsel aus Anspannung durch Bewegung und Entspannung durch Techniken der Meditation o.ä., erreicht man eine körperliche und seelische Ausgeglichenheit.

Die Vitalkur nach Dr.h.c. Peter Jentschura

Wer aus gesundheitlichen oder anderen Gründen vom Fasten Abstand nimmt, der kann in Form einer Vitalkur etwas für sich und seine Gesundheit tun. Dabei spielt genau wie bei der Fastenkur der "Dreisprung der Entschlackung" eine wichtige Rolle. In der Vitalkur kann man sich mit einer gesunden Kost aus Gemüse, Salat, Kräutern, Sprossen, getreideähnlichen Pflanzen und Obst richtig satt essen. Diese Kur kann auch bei Stress im Alltag mühelos durchgehalten werden und bringt einen enormen Vitalstoffschub für den Organismus.
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